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Zu den Korykischen Grotten, heute auch Cennet ve Cehennem genannt, zweigt bei Narlikuyu eine asphaltierte Strasse ab.

Die unzugängliche Cehennem (Hölle), eine eingestürzte unterirdische Höhle, galt als Sitz desschlangeköpfigen Gottes Typhon, des Vaters des Höllenhundes Kerberos. Die Mauerreste links neben dem Besucherpavillon gehören zu einem antiken Tempel, in dem seit hellenistischer Zeit Zeus Korykos als Sieger über das Ungeheuer Typhon verehrt wurde. Im 5. Jh. wurde das Heiligtum unter Verwendung alter Quaderblöcke in eine Basilika umgebaut. Auf der Sohle des Karst-Einbruchs Cennet (Paradies) führt ein bequemer Treppenweg von 452 Stufen. Zahlreiche Stoffetzen an den Ästen zeigen, dass die türkische Bevölkerung hier immer noch dämonische Mächte vermutet und mit einem Adak, einem Gelübde, um Beistand bittet.

Am 75 , tiefer gelegenen Einstieg in die eigentliche Höhle, die in der Antike als Eingang zum Hades galt, steht eine Marienkapelle aus dem 5. Jh. Wer sich ¨ber dunkle Pfade weiter in den Schlund zu den gurgelnden Wassern des 'Totenflusses Styx' vorwagt, mag wie viele andere Besucher vor ihm hier den Sitz wunderkräftiger Erddämonen vermuten, Scheut man hingegen die Schrecknisse der Geister, kann man die grosse Tropfsteinhöhle Dilek Magarasi 300 m weiter westlich besuchen.