Logo Elaiussa Sebaste


Östlich von Kizkalesi durchquert die Küstenstrasse das ausgedehnte Ruinenareal von Elaiussa Sebaste, das seine Blüte ähnlich Korykos in der Spätantike erlebte, nach den Araberkriegen jedoch nicht wieder aufgebaut wurde. Elaiussa (das 'Olivenland') begegnet uns als Vilhousa schon in den Archiven der Hethiter - ist also schon im 2. Jahrtausend v.Chr. gegründet worden. Der Beiname Sebaste (die 'Kaiserliche') wurde der Stadt 21 v.Chr. von Augustus verliehen.

Amphitheater

Knapp 2 km hinter der Landburg von Korykos beginnt das antike Stadtgebiet; an der nächsten Bucht, bei Kumkuyu, liegen weitere Ruinen, u.a. von Thermen sowie Basiliken und einem Tempel auf der Anhöhe. Das abgebildete Amphitheater wurde erst 1997/98 von italienischen (?) Archäologen freigelegt. Vor allem ein Besuch der Nekropole auf den Hügeln im Nordosten ist sehr eindrucksvoll. Etwa 2 km von der Strasse entfernt stösst man auf eine regelrechte Totenstadt mit überaus zahlreichen Sarkophagen und Grabhäusern, deren erhaltene Symbole auf eine Entstehung in antiker und christlicher Zeit deuten.